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Wie funktioniert überhaupt ein Rauchmelder? Ein Rauchmelder auch genannt „Rauchwarnmelder“ reagiert nicht bei Hitze oder Feuer, sondern nur auf den entstehenden Rauch. Je nach Sensibilität bricht der Alarm schneller oder langsamer aus.

Welche Arten von Rauchwarnmeldern gibt es?

Optische Rauchmelder

Der meist verbreitetste Rauchwarnmelder ist der sogenannte „Optische Rauchmelder. Im Normalfall befindet sich saubere Luft in der Kammer. Diese sendet Lichtstrahlen aus, die die enthaltende Fotolinse nicht treffen sollte.

Bei einem Raucheintritt verstreuen sich die Rauchpartikel in der Kammer, und gelangen in die Fotolinse. Dieser löst dann den Alarm aus.

CO-Melder

Dieser „Rauchgasmelder“ löst sich durch überschrittende Menge an Verbrennungsgasen wie Kohlenstoffmonoxid oder Kohlenstofdioxid aus. Der CO-Melder wird daher oft in staubigen Räumen angebracht.

Ionisationsrauchmelder

Dieser Rauchwarnmelder ist der empfindlichste von allen, und reagiert schon bei kleinen Mengen von Rauchpartikeln. Allerdings enthält dieser Melder radioaktive Strahlung. Deswegen sollte bei diesem Rauchmelder darauf geachtet werden das dieser nicht beschädigt wird.

Hitzemelder

Im Gegensatz zu Rauchwarnmeldern existieren auch Hitzemelder, diese reagieren, wie der Name schon sagt, auf die Entstehung von steigender Hitze. Der Rauchmelder ist in manchen Situationen allerdings eine bessere Option, da vor jedem Feuer als erstes ein Rauch entsteht, und somit schneller vor Gefahr gewarnt werden kann.

Funkrauchmelder

Der folgen genannte Melder ist mit mehreren Rauchmeldern verbunden und am Besten für große Wohnungen geeignet. Es können bis zu 32 Geräte über Funk verbunden werden. Falls also ein Brand in der Küche stattfindet, sendet der dort angebrachte Rauchwarnmelder ein Signal bis zum Funkrauchmelder. Mit dieser Funktion können Brände schnellstmöglich entdeckt und beseitigt werden.

Können E-Zigaretten den Rauchmelder auslösen?

Das wegen elektronischen Zigaretten der Alarm ausgelöst wird, ist nach vielen Berichten eher unwahrscheinlich. Da der Rauchwarnmelder auf Rauch reagiert, und die E-Zigarette aber nur einen Dampf produziert. Bis der Dampf an den Rauchmelder gelangt, ist dieser meistens schon in der Luft verschwunden. Manche E-Liquids enthalten allerdings Stoffe die Rauchpartikel freisetzen. Das Risiko, dass elektronische Zigaretten den Alarm auslösen besteht daher trotzdem.

Wie reagieren die Rauchmelder auf E-Zigaretten im Flugzeug?

Im Flugzeug sieht die Situation anders aus, da die Rauchwarnmelder im Flugzeug sehr empfindlich sind. Die Fluggesellschaften haben die Rauchmelder so eingestellt, dass bei jedem kleinen Rauch der Alarm aktiviert wird. Dies ist nichts Neues, das dass Rauchen von Zigaretten, sowie von elektronischen Zigaretten an Bord verboten ist. Wenn ein Passagier erwisch wird, muss er Bußgeld oder im schlimmsten Fall eine Nacht im Gefängnis verbringen. Ein Flugverbot kann man sich auch ergattern, wenn die Maschine wegen eines Fehlalarms eine Notlandung machen muss.
Links:
https://youtu.be/jK-tFKE3U6k
https://youtu.be/bD_7V5BJoxk

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