In Deutschland nimmt die Zahl der Raucher unter den Jugendlichen stetig ab. Die Quote der Raucher erreicht einen historischen Tiefstand. Das beweist eine Studie der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA). Weshalb Jugendliche weniger rauchen, wird hier erläutert.

Rauchen ist out

Der Trend wird deutlich. Rauchen kommt bei den Jugendlichen immer mehr aus der Mode. Vor allem bei der Altersgruppe 12- bis 17-Jährigen ist ein deutlicher Trend zum Nichtraucher zu beobachten. Knapp nur noch acht Prozent (7,8) dieser Altersgruppe rauchen, so wenige wie noch nie. Im Jahr 2001 lag dieser noch bei knappen 28 Prozent (27,5). Der Prozentsatz von denen, die noch nie an einer Zigarette gezogen haben, stieg auf fast 80 Prozent (79,1). Wenn dieser Trend anhalten sollte, könnte das Rauchen eventuell in der Zukunft zumindest unter Jugendlichen einfach verschwinden. jugendliche rauchen, Zigaretten

Bei den 18-24-Jährigen ist der Anteil ebenfalls gesunken. Die Befragung der BZgA zeigt, dass er nur noch bei 26 Prozent liegt. Im Jahr 2008 lag dieser noch bei 43 Prozent. Jedoch dauerte dieser Rückgang bei den Erwachsenen länger als bei den Jüngeren. Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) führt die Drogenaffinitätsstudie in regelmäßigen Abständen seit 1973 durch.Woran liegt dieser Rückgang?

Dass immer weniger Jugendliche rauchen, liegt daran, dass sie mehr Wert auf ihre Gesundheit und die damit verbundene Lebensweise legen. Vielen jungen Menschen ist ihr Äußeres wichtig, sie sind aufgeklärter und wissen, dass Rauchen schlechte Haut macht. Es gibt heutzutage einfach andere Statussymbole, wie zum Beispiel das Smartphone. Zigaretten sind ebenfalls erheblich teuerer geworden – wahrscheinlich ist das der Hauptfaktor. Jedoch sind Zigaretten an vielen Urlaubsorten (Kroatien, Italien) unfassbar billiger als in Deutschland.

Auch durch neue Medien und deren neue Gesichter wie die Youtuber, wird den jungen Leuten ein gesunder Lebensstil deutlicher vorgelebt. Durch solche Vorbilder beschäftigen sich heute Jugendliche mehr mit Ernährungsplänen und Stoffen, die für den Körper eher gut sind, anstatt schädlich. Es gibt aber noch tatsächlich viele, die durch den Alkoholkonsum auf Partys schneller bzw. einfacher zur Zigarette greifen.

Jugendliche verringern Ihren Konsum von E-Zigaretten und Wasserpfeifen

Seit dem 01.04.2016 dürfen elektronische Zigaretten und E-Shishas nicht mehr an Jugendliche verkauft werden. Die Zahl der Jugendliche, die schonmal Erfahrungen mit E-Zigaretten oder Wasserpfeifen hatten, ist ebenfalls deutlich gesunken. Der Prozentanteil bei 12- bis 17-Jährigen liegt bei elf Prozent, im Jahr 2014 waren es 13,2 Prozent. Bei E-Shishas ging der Anteil sogar noch stärker zurück. Von knapp 21 Prozent im Jahr 2014 ist der Anteil auf knapp 13 Prozent gesunken. Wasserpfeifen sind ebenfalls nicht mehr im großen Trend wie sie es im Jahr 2008 mit fast 40 Prozent waren. Jetzt sind es nur noch 1/4 Jugendliche, die schonmal Erfahrungen mit einer Wasserpfeife gemacht haben.

Fazit:

Rauchen ist unter den Jugendlichen einfach kein Lifestyle mehr, da sie eben mehr auf ihre Gesundheit achten. Dies sollte auch weiter hin so bleiben, damit in der Zukunft hoffentlich keine Jugendliche mehr zur Zigarette greifen. Es muss eben einfach weiter über die Gesundheitsgefahren die Zigaretten mit sich bringen aufgeklärt werden, damit wir diesem Ziel immer näher kommen.

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